Ergebnisse aus Lernen & Lehren zu Anti-Diskriminierungsarbeit

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Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung erleben derzeit in ganz Europa ein starkes Aufleben und beeinflussen auch das Leben junger Menschen.

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Ein Ausschnitt von deutschlandweiten Bildungs- und Beratungsangeboten.

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Was befähigt Menschen zum Widerstand gegenüber gesellschaftlich akzeptierten Diskriminierungen von Menschengruppen? 28 deutsche und israelische Schülerinnen und Schüler untersuchten dies in der Geschichte und der eigenen sowie fremden Lebenswelt. Ihre Ergebnisse waren "tanzbar" ...

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Zur Diskussion

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Rosa Fava macht eine teilweise absolute Trennung zwischen Antisemitismus- und Rassismuskritik aus, die über rein kategoriale Unterschiede hinausgeht. Die Autorin kritisiert solche absoluten Trennungen und setzt sich dafür ein Antisemitismuskritik in der Bildungsarbeit als Teil von Anti-Diskriminierungsarbeit zu betrachten.

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Oft wird davon ausgegangen, dass Jugendliche in internationalen Jugendbegegnungen vor allem etwas über unterschiedliche Lebensweisen in verschiedenen Ländern lernen sollten, doch das greift aus einer diversitätsbewussten Perspektive zu kurz.

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Anna Friedrich stellt die Arbeit der in Berlin ansässigen bundesweiten Jugendselbstorganisation Amaro Drom sowie das Erinnerungprojekt „Dikhen amen!“ vor.

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Ingolf Seidel wirft einen Blick auf Versuche und Schwierigkeiten der Berliner Senatspolitik die Situation von zugewanderten und eingesessenen Sinte_zze und Rom_nja in der Stadt zu verändern.

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Die Allianz gegen Antiziganismus geht in ihrem Grundlagenpapier auf die verschiedenen Dimensionen von Antiziganismus ein und schlägt eine Arbeitsdefinition vor, die für die Eigenschaften und die Wirkungsbreite von Antiziganismus sensibilisieren soll.

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Astrid Messerschmidt setzt sich mit dem Antisemitismus als „Gerücht über die Juden“ (Adorno) vor dem Hintergrund der Migrationsgesellschaft auseinander und zeigt die Abwehrmechanismen auf, die eine Thematisierung des pathischen Judenhasses mit sich bringt.

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Marina Chernivsky weist auf unterschiedliche Mechanismen hin wie Antisemitismus, auch in der Bildungsarbeit, de-thematisiert wird und jüdische Präsenz ignoriert wird. Daraus leitet sie die Notwendigkeit von Empowermenträumen ab.

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"Keine Chance für Diskriminierung!" steht in grellen Farben auf einem Aushang an einer Gesamtschule. Paul fragt, was Diskriminierung überhaupt ist. Maria, zwei Jahre jünger, ist gelangweilt: "Was geht mich das an?" – keine undenkbare Reaktion auf deutschen Schulhöfen ...

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Zur Vertiefung

Specifics

In der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit lassen sich vier Bildungsstrategien ausmachen, die ihre jeweiligen Möglichkeiten, Grenzen und spezifischen Herausforderungen haben ...

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Das Schulnetzwerk ist dem Ziel verpflichtet, sämtliche Ideologien, die eine Ungleichwertigkeit von Menschen zu legitimieren versuchen, abzubauen, und dies ganz konkret in einer Vielzahl von Projekten und Initiativen ...

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Methode

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Diversitätsbewusstsein über sehr konkrete Raumerfahrungen, Lebensrealitäten anderer kennenlernen, Überprüfen oder Revidieren eigener Gewohnheiten, Vorstellungen und Stereotypen – die interaktive Methode der Stadtrallye ist für internationale Gruppen geradezu ideal...

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Empfehlung Unterrichtsmaterial

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Der Kompass ist das bekannteste Handbuch zur Menschenrechtsbildung und vereint viele praktische Tipps in sich. Für 2015 ist die deutsche Neuauflage geplant.

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Das englischsprachige Bildungstool "All different – all equal" hält Tipps für die praktische Durchführung von internationalen Jugendprojekten bereit.

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Wer mit Jugendlichen zum Themenfeld Diskriminierung von Sinti und Roma arbeiten möchte und auf der Suche nach online zugänglichen Materialien ist, der findet hier sorgfältig ausgewählte Linkempfehlungen.

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Empfehlung Web

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Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma bietet auf seiner Homepage eine Vielzahl an Bildungs- und Forschungsprojekten, Einblicke in politische Diskussionen und zahlreiche informative Beiträge zum Thema Antiziganismus.

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Das Forum Menschenrechte koordiniert die Menschenrechtsarbeit zahlreicher NGOs, während das von ihm herausgegebene Digitale Handbuch der Menschenrechtsarbeit Interessierten einen umfassenden Einblick in deren Aktivitäten bietet.

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Die Online-Ausstellung erzählt vom Schicksal europäischer Jugendlicher und Kinder in der Zeit des Nationalsozialismus, die aus ganz unterschiedlichen Gründen diskriminiert und verfolgt wurden. Alle versuchten mit unterschiedlichen Mitteln sich selbst zu behaupten und Widerstand zu leisten.

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Empfehlung Fachbuch

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Ein Sammelband setzt sich mit den Anforderungen an eine antisemitismuskritische Pädagogik in der Migrationsgesellschaft auseinander.

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André Lohse untersucht in seinem Buch „Antiziganismus und Gesellschaft“ die antiziganistische Struktur aus Sicht der analytischen Sozialpsychologie und beleuchtet die komplexen Zusammenhänge von Individuum, Gesellschaft und Ressentimentstruktur.

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Ein Sammelband verknüpft auf interdisziplinäre Art und Weise theoretische Grundlagen zum Thema Antiziganismus mit aktueller empirischer Forschung und Einblicken in die Berufspraxis von sozialer Arbeit.

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Ein englischsprachiger Forschungsreport untersucht acht europäische Staaten auf extrem-rechte Manifestationen und vergleicht „good practises“ gegen diese.

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Empfehlung Fachdidaktik

Referral didakticts

Anne Lepper bespricht den Sammelband Antisemitismus, Rassismus und das Lernen aus Geschichte(n), dessen Autor_innen dafür plädieren aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Formen von Antisemitismus und Rassismus in einen historischen Zusammenhang zu stellen und dadurch bei den Lernenden Verständnisprozesse auf der Basis historischen Lernens anzuregen.

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Referral didakticts

In ihrer Dissertation "Menschenrechtsbildung in NS-Gedenkstätten. Neue pädagogische Überlegungen zum Lernen aus der Geschichte des Nationalsozialismus." untersucht Katja Ganske Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen der Gedenkstättenpädagogik und der Menschenrechtsbildung.

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Referral didakticts

Die von Anne Sophie Winkelmann erstellte Handreichung gibt einen Einblick in das Konzept einer diversitätsbewussten Bildungsarbeit im Kontext internationaler Jugendbegegnungen, deren Ziel es unter anderem ist, nationalkulturelle Konzepte aufzubrechen und das Bewusstsein für Vielseitigkeit zu fördern.

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Empfehlung Zeitschrift

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Seit knapp zwei Jahren richtet sich die Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ halbjährlich an Wissenschaft und Praxis, das aktuelle Heft befasst sich mit Urteilsbildungen.

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Neu eingetroffen

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Eine Broschüre des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit für Multiplikator/innen in der Sozial- und Bildungsarbeit befasst sich umfassend mit Aspekten des Antiziganismus.

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