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Kultur und Gewalt. Vom Ruhrgebiet nach Galizien

Dokumentation eines interkulturellen Schulprojekts

,,Kultur und Gewalt. Vom Ruhrgebiet nach Galizien" Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität Dortmund Herausgeber: Johannes Hoffmann, Auslieferung: Forschungsstelle Ostmitteleuropa, 44221 Dortmund (Barop), Universität Dortmund, 2000 Forschungsstelle Ostmitteleuropa

Das Ruhrgebiet blickt auf eine lange Geschichte der Zuwanderung und der Erfahrung bei der Integration von Fremden zurück. Nach den Polen im 19. Jahrhundert kamen während des Dritten Reiches die zur Arbeit gepressten "Fremdarbeiter" aus vielen Teilen Europas. Die Bundesrepublik rief die "Gastarbeiter" in die Stahlschmieden und die Bergwerke des Reviers. Heute stellen die Türken den größten Anteil der im Ruhrgebiet lebenden ausländischen Wohnbevölkerung. Das Zusammenleben der Menschen im Revier, in Deutschland und Europa war nie unproblematisch und entfaltete sich wie die deutsche Geschichte der letzten einhundert Jahre zwischen Kultur und Gewalt.

Unter dem Titel ,,Kultur und Gewalt. Vom Ruhrgebiet nach Galizien" veröffentlichte die Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität Dortmund die Dokumentation zu einem interkulturellen Schulprojekt. Texte und Bilder behandeln Themen wie Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, Weimar und BuchenwaldA concentration camp opened in 1937 on the Ettersberg hillside overlooking Weimar, Germany. The first German and Austrian Jewish prisoners arrived in 1938, German and Austrian Gypsy prisoners were deported there after July 1938. During the war, nearly 65,000 of Buchenwald's 250,000 prisoners perished, others died in its more than 130 satellite labor camps. Buchenwald was one of the few major camps where prisoners rebelled in the days preceding liberation by units of the U.S. Army on April 11, 1945., Zuwanderungsland Deutschland.

Die Gesamtschule Hattingen, in der das interkulturelle Schulprojekt entwickelt wurde, gestaltete 1994-1998 eine fächerübergreifende unterrichtliche Zusammenarbeit zwischen einem Deutsch-Leistungskurs und einem Geschichts-Grundkurs. Die gliederte sich in drei Teilprojekte:

  • in zwei Studienfahrten nach Weimar und Buchenwald sowie nach Krakau und AuschwitzA complex of concentration, labor and extermination camps located approximately 40 miles west of Cracow in Upper Silesia (Poland). Established in 1940 as a concentration camp, it became a killing center in 1942. Auschwitz I was the central camp. Auschwitz II, also known as Birkenau, was the killing center. Auschwitz III, or Monowitz, was the IG Farben labor camps, also known as BUNA. In addition, there were numerous subsidiary camps. Auschwitz was liberated by the Soviet Army on January 27, 1945. ("Kultur und Gewalt")
  •  in eine Tagung zum Thema Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit,
  •  in die Begründung einer Schulpartnerschaft mit einem Lyceum in Krosno im polnischen Galizien ("Vom Ruhrgebiet nach Galizien").

Das Buch dokumentiert einen pädagogischen Zugang zu dieser Problematik und all ihren Schwierigkeiten mit Hilfe von Texten und Bildern, die eine Tagung über Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit, eine Exkursion nach Weimar/Buchenwald und zwei Reisen nach Krakau, Auschwitz und nach Krosno in Galizien in die ehemaligen Zentren der ermordeten polnischen Juden zum Thema haben. Die Reisen ins polnische Galizien begründeten eine Schulpartnerschaft mit einer polnischen Schule.

Weitere Informationen unter: http://www.blecking-kokenbrink.de